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Prüfungsfrage (HPP) 1

Mehrfachauswahl:

Welche der folgenden Aussagen zur Reizkonfrontation treffen zu? Wählen Sie zwei Antworten!

Ο  A) Reizkonfrontation kann bei Agoraphobie zu einer Symptomreduktion führen

Ο  B) Die Methode wird häufig bei der verhaltenstherapeutischen Behandlung von Depressionen eingesetzt

Ο  C)   Die massive Konfrontation mit der angstbesetzten Situation führt idealerweise zu einer Auflösung des Spannungszustandes und minimiert so die Erwartungsangst

Ο  D) Zentrale Aussagen des erarbeiteten Erklärungs- und Veränderungsmodells dürfen nicht als Wahrscheinlichkeitsaussagen formuliert werden

Ο  E) Ein graduiertes Vorgehen ist bei dieser Methode nicht möglich

1Antwort
  Antwort A) und C) sind richtig.

Zu A) - Reizkonfrontation kann bei Agoraphobie zu einer Symptomreduktion führen
  • Therapie der 1. Wahl ist die Psychotherapie.
  • Hier wird Kognitive Verhaltenstherapie (KVT) mit Exposition in sensu und in vivo eingesetzt.
  • Weiterer Bestandteil der Therapie bildet die Modifikation dysfunktionaler Kognitionen.
Zu B) - Die Methode wird häufig bei der verhaltenstherapeutischen Behandlung von Depressionen eingesetzt
  • Reizkonfrontation wird hauptsächlich bei Zwängen und Phobien eingesetzt.
Zu C) - Die massive Konfrontation mit der angstbesetzten Situation führt idealerweise zu einer Auflösung des Spannungszustandes und minimiert so die Erwartungsangst
  • Das ist das Ziel der Reizkonfrontation.
Zu D) - Zentrale Aussagen des erarbeiteten Erklärungs- und Veränderungsmodells dürfen nicht als Wahrscheinlichkeitsaussagen formuliert werden
  • Dazu gibt es keine Regel.
Zu E) - Ein graduiertes Vorgehen ist bei dieser Methode nicht möglich
  • Die Konfrontation kann zum Beispiel erst in der Vorstellung (in sensu) erfolgen.

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