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OPC oder kennen Sie das französische Paradox?

Wussten Sie, dass der durchschnittliche Südfranzose viel gesünder ist als der durchschnittliche Europäer? Obwohl sie mehr rauchen als alle anderen und fettiger essen wie die Weltmeister? Trotzdem weist Frankreich das niedrigste Risiko für Herzinfarkt und Kreislaufkrankheiten auf. Man spricht hier auch vom „französischen Paradox“.

Was machen sie anders? Sicherlich ernähren sich die Südfranzosen von viel frischem Obst und Gemüse, was ihrer Gesundheit natürlich nicht gerade abträglich ist, sicherlich gehört gutes Olivenöl zur Ernährung, doch das tun viele andere Südländer auch. Was aber einige andere Länder nicht tun – sie trinken täglich ihr Gläschen Rotwein (oder auch zwei).

Doch der Alkohol im Rotwein kann nicht der Grund sein. Es gibt eine über 12 Jahre dauernde dänische Studie, die belegt, dass wer viel Schnaps oder Bier konsumiert, damit sein Herzinfarktrisiko markant steigert. Doch das war nicht alles, was die mit mehr als 13.000 Frauen und Männern im Alter von 30 bis 79 Jahren durchgeführte dänische Studie herausfand: Wer gar keinen Wein trinkt im Vergleich zu einem  moderaten Weinkonsum von ein bis zwei Gläsern Wein pro Tag geht mit einem deutlich höheren Herzinfarktrisiko einher. Maßvoller (!) Weingenuß ist also gesund fürs Herz.

Dank Professor Jack Masquelier, ein Pharmakologe, der obendrein noch aus Bordeaux stammt, wissen wir heute, was den Wein so besonders macht. Er fand heraus, dass es die sog. Flavonole sind, welche die Wirkung von Vitamin C um das Vielfache potenzieren. Flavonole findet man in vielen Blättern, Schalen, Rinden und Kernen. Manche dieser Pflanzen und Früchte sind essbar, manche nicht. Doch wegen moderner Verarbeitungsmethoden und langer Haltbarkeit unserer Lebensmittel sind diese lebenswichtigen sekundären Pflanzenwirkstoffe praktisch vollständig aus unserer Nahrungskette verschwunden.

Masquelier fragte sich, welche Pflanzen solche Flavonole enthalten. 1947 hatte er dann herausgefunden, wie man den Wirkstoff extrahieren konnte, und bereits 1950 wurde die heute als OPC bekannte Substanz in Frankreich als Arzneimittel zugelassen. OPC steht für „oligomere Procyanidine“ aus der Familie der „Polyphenols“. Umgangssprachlich nennt man OPC einfach nur Traubenkernextrakt.

Und damit sind wir wieder beim Wein. Masquelier fand nämlich heraus, dass sowohl die Kerne der Weintrauben, als auch die Rinde der Küstenpinie die höchste Konzentration von OPC aufweisen. Und da Rotwein im Gegensatz zum Weißwein mit Schalen und Kernen verarbeitet wird, findet OPC seinen Weg auch ins tägliche „Gläschen Rotwein“. Selbst diese im Rotwein geringe Menge an OPC reicht dennoch für die positiven Wirkungen des Rotweins aus:Blutverdünnung, Blutgefäßstärkung und kein Herzinfarkt!

Wer allerdings in den Genuss einer ausreichenden OPC-Sättigung kommen müsste, der bräuchte täglich  mindestens zwei Liter Rotwein oder etwa ein Kilogramm Erdnüsse (die Häutchen enthalten ebenfalls OPC). Beides ist in diesen Mengen eher weniger empfehlenswert…

Es macht also Sinn, dem Körper dieses OPC in Form einer Nahrungsergänzung regelmäßig zuzuführen, denn der Traubenkernextrakt ist eine natürliche „Wunderwaffe“ ohnegleichen gegen den Alterungsprozess, sowohl innen wie außen.

Was sind freie Radikale und wie wirken sie?

Freie Radikale sind eigentlich eine geniale Einrichtung unseres Körpers, um sich vor „Eindringlingen“ und damit Krankheiten zu schützen. Diese freien Radikale sind so aggressiv, dass sie Erreger zerstören können. Sie töten Erreger durch Oxidation ab, sie „rosten“ sie gleichsam zu Tode.

Doch durch falsche Ernährung, Tabakrauch, Umweltgifte, Alkohol, Chemikalien, Elektrosmog oder auch zuviel innerliche Anspannung wächst die Zahl der freien Radikale grenzenlos, was eine unkontrollierbare Zerstörung zur Folge hat. Der Körper gerät in oxidativen Stress. So altern auch gesunde Zellen vor der Zeit, wenn sie den Angriffen von zu vielen freien Radikalen ausgesetzt sind. Diese blindwütigen Molekülzerstörer entreißen anderen Molekülen willkürlich ein Elektron, weil ihnen selbst eines fehlt. Der Körper versucht, die freien Radikale zwar mit Enzymen in Schach zu halten, was aber bei einer solchen Überzahl kaum gelingt. Und deswegen ist Hilfe von außen notwendig: Antioxidantien wirken der Molekülzerstörung entgegen, indem sie ein überzähliges Elektron abgeben und die Gier der Radikalen befriedigen. Zu diesen Radikalenfängern gehören Enzyme, Vitamin C und E, Beta-Karotin und ganz besonders OPC. Es gibt keinen mächtigeren „Radikalenkiller“ als OPC!

Wie wirkt OPC?

Mit drei Worten: schnell, vielseitig und potent!

Innerhalb von Minuten wird OPC vollständig durch die Mund- und des Magenschleimhaut ins Blut resorbiert. Damit gelangt OPC in jedes Organ, jedes Körpergewebe, selbst in Haut, Haare und Nägel. In nur 45 Minuten erreicht OPC die höchste Konzentration im Blut und wirkt 72 Stunden lang. Vitamin C und E bauen sich bereits nach zwei bis vier Stunden ab.

OPC wirkt 40- bis 50fach stärker als Vitamin E, 10fach stärker als Vitamin A und 18fach stärker als Vitamin C. Und – OPC potenziert die Wirkung beispielsweise von Vitamin C, dass dieses so zehnmal länger aktiv bleiben kann.

Bereits 24 Stunden nach der Einnahme von OPC hat sich die Widerstandsfähigkeit der Blutgefäße verdoppelt.

Welche Krankheiten werden durch freie Radikale hervorgerufen?

  • Arteriosklerose, erhöhte Cholesterinwerte, Blutgefäßerkrankungen, Bluthochdruck
  • Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen
  • Atemwegserkrankungen
  • Entzündungen
  • Allergien
  • Grauer Star
  • Immunschwäche, Erschöpfung
  • Mukoviszidose (Freie Radikale beschädigen, verletzen, verändern Zellmembrane, DNS und Gene, Fette und Eiweiße, Zellen)
  • rheumatoide Arthritis
  • Nierenversagen
  • Alzheimer, Parkinson
  • Krebs
  • u.v.m.

Bei welchen Erkrankungen hilft OPC?

Die Einsatzmöglichkeiten sind so vielfältig, dass hier nur ein kleiner Auszug gezeigt werden kann:

  • Herz- Kreislauf-System
    • Normalisierung von Cholesterinwerten
    • Arteriosklerose
    • Herzinfarkt, Schlaganfall
    • Durchblutung der Herzkranzgefäße
  • Blut- und Lymphgefäße
    • Nebenprobleme, Besenreiser
    • schwere und schmerzende Beine, offene Beine, geschwollene Beine (bes. abends)
    • Lymphstau
    • Hämorrhoiden
    • Thrombosen
    • Ödeme
    • Durchblutungsstörungen an Hände und Füßen (Kälte, Kribbeln)
  • Gehirn/ Nervensystem
    • Konzentrations- und Lernstörungen
    • Alzheimer Demenz, Parkinson
    • Gedächtnis
    • ADS
  • Augen
    • Retinopathie bei Diabetikern, entzündlich oder degenerativ bedingt, durch Kurzsichtigkeit
    • Grauer Star
    • Makula-Degeneration
    • altersbedingte Sehschwäche
    • Nachtblindheit
    • Bindehautentzündung, „trockene“ Augen
  • (Sport-) Verletzungen
    • Knochenbrüche
    • Sehnenzerrungen
    • Muskelverletzungen
  • Knochen- und Gelenkerkrankungen
    • Arthritis, Rheuma, Gicht, Osteoporose
  • Entzündungsbedingte Beschwerden
    • Arthritis
    • Gastritis
    • Hepatitis, Meningitis
    • Parodentitis
    • Sinusitis, Bronchitis
  • Allergien
    • Heuschnupfen
    • Asthma
    • Waschmittelallergien, Tierhaarallergien, Pollenallergien, Hausstaub, Lebensmittel usw.
  • Haut, Bindegewebe
    • Faltenbildung, Dehnungsstreifen (Schwangerschaft), Cellulitis
    • Hauttrockenheit, Hautelastizität
    • Akne
    • Ekzeme, Neurodermitis
    • Psoriasis
    • Sonnenbrand, Strahlenschäden
    • offene Wunden, Wundheilung, Narbenbildung
  • Hormonelle Beschwerden
    • prämenstruelles Syndrom (PMS)
    • Dauer und Regelmäßigkeit der Periode
  • Chronisches Erschöpfungssyndrom (im Rahmen eines zusammenbrechenden Immunsystems)
    • Antriebslosigkeit
    • Schlaf- und Konzentrationsstörungen
    • chronische Erschöpfung und schnelles Ermüden
    • Depressionen, Kopfschmerzen
    • wandernde Gelenkschmerzen
    • Infektanfälligkeit
    • Lymphknotenschwellungen
  • Immunsystem
    • verstärkte Wirkung von Vitaminen
    • Infektanfälligkeit
    • Tumorentstehung
  • u.v.m.

In welcher Dosierung nehme ich OPC?

Empfohlen sind täglich 2 mg reines OPC pro Kilogramm Körpergewicht, also 140 mg bei 70 kg.

Bei körperlicher Belastung auch das Doppelte oder Dreifache – Nebenwirkungen gibt es nicht.

OPC sollte vor oder zwischen den Mahlzeiten eingenommen werden, weil es sich sonst im Verdauungstrakt an Proteine bindet und dann nicht mehr ganz so frei verfügbar ist.

Gibt es Qualitätsunterschiede beim Kauf von OPC?

Hier muss man ganz klar sagen: Ja, die gibt es. Es gibt mittlerweile eine beinahe unüberschaubare Menge an Traubenkernprodukten, oft ohne Angaben zu Herkunft und Qualität. In einer 1997 unabhängigen Untersuchung in einem unabhängigen US-Labor in Massachusetts wiesen alle dort untersuchten Produkt – außer den beiden Masquelier-Produkten und einem amerikanischem Produkt – traurige Ergebnisse auf. Einige enthielten überhaupt kein OPC, andere in minimaler Konzentration.

Masquelier hatte zu Lebzeiten selbst zwei Produkte für ihren hohen OPC-Gehalt und damit ihre Wirksamkeit zertifiziert.

Informationen zum Bezug für das von Masquelier zertifizierte hochwertige und hochwirksame OPC erhalten Sie in meiner Heil- und Lehrpraxis

Tel: 04105 – 158 98 62, Mobil 0160 – 91 667 666 oder info@heilpraktikerausbildung-nordheide.de

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